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Bildungsprogramme

Als die IBB „Johannes Rau“ Minsk ihre Tätigkeit aufnahm, wurde ihre Philosophie vor allem durch die historische Aufarbeitung des Vernichtungskrieges von 1941 – 1944 und den Versöhnungsauftrag geprägt. Angesichts des schwierigen Transformationsprozesses von Belarus und der langfristigen Folgen der Tschernobyl-Katastrophe wurde zudem die Förderung des politischen und wirtschaftlichen Dialogs der Belarussen mit den nächsten und entfernten europäischen Nachbarn sowie des inneren Dialogs zwischen verschiedenen gesellschaftlichen Kräften in Belarus zu einem besonderen Anliegen der IBB-Bildungsarbeit. Vor dem Hintergrund der fortschreitenden Globalisierungsprozesse, in die auch Belarus unvermeidlich hineingezogen wird, war und bleibt die Erarbeitung politischer Perspektiven für dieses Land im Sinne eines gemeinsamen Hauses Europa von entscheidender Bedeutung.

Die strategische Planung der Bildungsaktivitäten der IBB Minsk gehört zu den Aufgaben des Kuratoriums.

Aktuelle inhaltliche Schwerpunkte der Bildungsarbeit sind:

-          Verständigung und Versöhnung

-          Belarus und Europa

-          Medien

-          Kirche und Gesellschaft

-          Mensch und Umwelt

-          die Organisation von Bildungsreisen für deutsche Gruppen.

Zu den wichtigsten Zielgruppen gehören dabei Zeitzeugen, Jugendliche, Politiker, Journalisten, Experten sowie in Partnerschaftsprojekten engagierte Bürger.

Die oben beschriebene Philosophie und die grundlegenden Ideen der IBB „Johannes Rau“ Minsk widerspiegeln sich in Bildungs- und Begegnungsprogrammen, die gemeinsam mit dem Internationalen Bildungs- und Begegnungswerk Dortmund erarbeitet und umgesetzt werden.

Mehr Informationen dazu können Sie in den weiteren Rubriken unserer Webseite sowie in der Broschüre mit dem Bildungsangebot für das Jahr 2010  finden.