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Herzlich willkommen
bei der Internationalen Bildungs- und Begegnungsstätte „Johannes Rau“ Minsk!


Die IBB Johannes Rau Minsk ist ein deutsch-belarussisches Gemeinschaftsprojekt, das von Deutschen und Belarussen in partnerschaftlicher Zusammenarbeit gebaut, getragen und mit Leben gefüllt wird. Die IBB Minsk wird von dem Internationalen Bildungs- und Begegnungswerk Dortmund, dem Reisebüro Sputnik, der Stadt Minsk und der Belarus-Bank getragen. Geschaffen nach dem Vorbild deutscher Bildungsakademien, unterstützt vom Land Nordrhein-Westfalen, der Evangelischen Kirche von Westfalen und vielen privaten Spendern, nahm die IBB Minsk 1994 ihren Betrieb auf und heißt alle Gäste herzlich willkommen!

„Haus im Bau“ – das Bild des belarussischen Konstruktivisten Kasimir Malewitsch hat die Internationale Bildungs- und Begegnungsstätte „Johannes Rau“ Minsk seit ihrer Entstehung begleitet. Zum einen, weil der Münsteraner Architekt Richard Pierschke dieses Bild als entscheidende Anregung für seinen Entwurf verwendet und Malewitschs Konstruktivismus auf ungewöhnliche Weise fortgeführt hat: weg vom Blatt Papier hin zur Wirklichkeit eines bewohnbaren Hauses. Zum anderen, weil die IBB „Johannes Rau“ Minsk mit ihren inhaltlichen Zielen und ihrer täglichen Arbeit an das anknüpft, wofür Malewitschs Bild von 1915 beispielhaft steht. Es ist Ausdruck eines kreativen, neuschaffenden Denkens, das sich in der Aufbruchstimmung der künstlerischen Moderne entwickeln konnte.

Ebenso wie Malewitschs Werk keine Grenzen zwischen Staaten kennt und in der ganzen Welt  hochgeschätzt wird, will die IBB in ihrer Arbeit Grenzen überwinden und Brücken der Verständigung zwischen den Kulturen des Westens und des Ostens, zwischen den Generationen bauen.

Die IBB „Johannes Rau“ Minsk ist ein Bildungszentrum, zu dem ein Konferenzzentrum , ein Hotel  und das Restaurant „Westfalen“  gehören. Des weiteren werden Büroräume insbesondere an internationale Organisationen und Firmen vermietet. Neben Dienstleistungen für Dritte, aus deren Einnahmen der laufende Unterhalt der Tagungsstätte finanziert wird, führt die IBB Minsk in Kooperation mit dem Bildungs- und Begegnungswerk Dortmund zahlreiche eigene Bildungsveranstaltungen  unter Verwendung von Eigen- und Drittmitteln durch. Inhaltliche Schwerpunkte sind die Themenbereiche „Verständigung und Versöhnung“„Belarus und Europa“, „Medienakademie“, „Kirchen und Gesellschaft“  sowie „Mensch und Umwelt“, außerdem die Organisation von Bildungsreisen für deutsche Gruppen.

Gemeinsam mit dem Internationalen Bildungs- und Begegnungswerk in Dortmund führt die IBB zudem jährlich eine Partnerschaftskonferenz für deutsche und belarussische Initiativen durch und betreut die Umsetzung des Förderprogramms Belarus der deutschen Bundesregierung. Die IBB ist somit ein zentraler Knotenpunkt im Netzwerk der deutsch-belarussischen Kontakte auf zivilgesellschaftlicher Ebene.

Heute ist die IBB Johannes Rau Minsk:
-    ein Konferenz- und Bildungszentrum für den Dialog von Menschen aus Ost und West und ein Haus „im gemeinsamen Haus Europa“
-    eine Austauschplattform für Geschäftsleute, zivilgesellschaftliche Organisationen, Künstler und alle anderen an Kooperation Interessierten.
-    ein Laboratorium der Ideen in den Bereichen Geschichte, Ökonomie, Politik, Bildung, Soziales, Umweltschutz, erneuerbare Energien u.a.